Verlieren verboten für das DFB-Team gegen Griechenland - rotiert Jürgen Klopp trotzdem?

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Verlieren verboten für das DFB-Team gegen Griechenland - rotiert Jürgen Klopp trotzdem?

Wie wichtig ist Jürgen Klopp das Weiterkommen in der Nations League?

Stand: 03.10.2026, 17:03 Uhr

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Das Rückspiel gegen Griechenland ist für das DFB-Team in der Nations League richtungsweisend. Doch welche Rolle spielt das für Jürgen Klopp überhaupt?

Thessaloniki – Schaut man vor dem vierten Spieltag der Nations League auf die Tabelle, kann man aus deutscher Sicht nur einen Schluss ziehen: Verlieren verboten. Der kommende Gegner Griechenland führt die Vierergruppe mit sieben Punkten an. Die Niederlande folgen mit fünf Punkten auf Platz zwei, das DFB-Team steht mit vier Punkten auf Rang drei.

Rotiert Jürgen Klopp im Rückspiel gegen Griechenland erneut?

Rotiert Jürgen Klopp im Rückspiel gegen Griechenland erneut? © picture alliance/dpa | Daniel Löb

Um in die K.‑o.‑Runde einzuziehen, muss die deutsche Elf unter die ersten zwei kommen. Bedeutet: Mit einer Niederlage am Sonntagabend in Thessaloniki wäre dieses Ziel nur noch schwer zu erreichen. Griechenland wäre dann schon mit sechs Punkten Vorsprung enteilt und hätte zudem das bessere Torverhältnis (aktuell: 2 zu 1).

Schaut Jürgen Klopp auf die Nations-League-Tabelle?

Da nur noch zwei weitere Spiele folgen, würde den Südeuropäern ein Punkt im November auf jeden Fall reichen, um vor dem DFB-Team zu bleiben. Im Parallelspiel hätte die Niederlande außerdem die Chance, mit einem Sieg gegen die zuletzt schwachen Serben das Polster auf Deutschland auf vier Punkte auszubauen. Mit nur einem Sieg im November hätte Oranje das Weiterkommen sicher.

Es ist jedoch offen, welche Rolle die Tabellenkonstellation in den Gedankenspielen des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp überhaupt spielt. Will der 59-Jährige unbedingt in die K.o.-Runde der Nations League einziehen? Dann wäre es naheliegend, auf eine größtenteils unveränderte Startelf zu setzen. Die Mannschaft hat gegen Serbien überzeugt und könnte darauf aufbauen.

Das steht jedoch im Widerspruch zu Klopps Wunsch, sich in seiner ersten Länderspielphase von möglichst vielen Spielern einen Eindruck zu verschaffen. Zu einem Wechsel in der ersten Elf wird Klopp ohnehin gezwungen sein. Serge Gnabry, der gegen Serbien noch als Kapitän auflief, ist aus dem DFB-Quartier abgereist. Beim 2:0-Erfolg kam Said El Mala nach der Halbzeit für Gnabry ins Spiel, der Kölner könnte diesmal starten. Auch Lennart Karl ist auf dem rechten Flügel eine Option.

Zudem deutet sich eine weitere Änderung bereits an. Der Augsburger Torhüter Finn Dahmen wird wohl sein DFB-Debüt geben und Jonas Urbig zwischen den Pfosten ersetzen. Bleibt die Frage, ob Klopp es mit Blick auf die Tabelle bei zwei Neuerungen belässt. Für Ridle Baku, Finn Jeltsch, David Raum und Lennart Karl, die in der Länderspielphase noch nicht gespielt haben, würde dann erst einmal erneut nur der Platz auf der Bank bleiben.

Am Ende könnte die Wahrheit in der Mitte liegen und Klopp entscheidet sich für eine Mischung aus beiden Optionen. Die Stützen aus dem Sieg gegen Serbien, wie Florian Wirtz, Aleksandar Pavlovic oder Tom Bischof, könnten in der ersten Elf bleiben und von frischen Kräften ergänzt werden. Baku könnte etwa für Treu, der bereits zweimal in der Startelf stand, auf die Rechtsverteidigerposition rücken. In der Offensive könnten Said El Mala und Lennart Karl eine junge, dynamische Flügelzange bilden. (hgag)