Zahlen pro Stunde: Xbox-Nutzer erhalten monatliche Zeitlimits für Cloud-Gaming
Microsoft Zahlen pro Stunde: Xbox-Nutzer erhalten monatliche Zeitlimits für Cloud-Gaming Microsoft führt Stundengrenzen ein. Wer mehr streamen möchte, muss extra zahlen Alexander Amon ...
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Zahlen pro Stunde: Xbox-Nutzer erhalten monatliche Zeitlimits für Cloud-Gaming
Microsoft führt Stundengrenzen ein. Wer mehr streamen möchte, muss extra zahlen
Alexander Amon
Ab November wird Cloud-Gaming auf der Xbox teurer. Microsoft führt monatliche Stundengrenzen für Game-Pass-Kunden ein. Dafür dürfen künftig auch Nicht-Abonnenten Spiele streamen – was bisher nicht möglich war –, sofern sie dafür ein Stundenkontingent kaufen. Was lange als exklusives Feature für den Game Pass beworben wurde, um Abonnements zu verkaufen, wird nun rationiert. Der Konzern begründet diesen Schritt mit den Betriebskosten, die bei steigender Nutzung zunehmen.
P(l)ay as you go
Wie viele Stunden man künftig monatlich streamen darf, hängt vom gewählten Tarif ab: Kunden des Xbox Game Pass Ultimate erhalten 15 Stunden Cloud-Gaming inklusive, Premium-Abonnenten 10 Stunden und Essential-Abonnenten 5 Stunden. Wer darüber hinaus weiterspielen möchte, muss zusätzliche Spielzeit erwerben.
Dieser Zukauf von Streaming-Stunden wird erstmals auch Personen ohne aktives Abo offenstehen. Microsoft bezeichnet dies als "Pay as you go"-Modell. Damit sollen nicht nur Konsolenbesitzer mit geringem Cloud-Bedarf angesprochen werden, sondern auch Nutzer ohne eigene Konsole, die Titel auf Smartphones oder Tablets streamen möchten.
Was die einzelnen Stunden oder Stundenpakete kosten werden, behält Microsoft noch für sich. "Verfügbare Spielzeiten, Kaufoptionen und Cloud-Gaming-Funktionen können je nach Markt variieren. Wir werden Preise und weitere Details bekanntgeben, bevor die Änderungen in Kraft treten", heißt es dazu auf der Website.
Teure Hardware
Als offiziellen Grund gibt das Unternehmen an, dass die "Bereitstellungskosten für Cloud-Gaming mit zunehmender Nutzerzahl und längerer Spieldauer steigen". Die Umstellung auf monatliche Limits ermögliche es, das Angebot aufrechtzuerhalten und gleichzeitig in "Zuverlässigkeit sowie Leistung zu investieren". Man sei sich zwar bewusst, dass der Schritt für manche Spieler "in der Praxis höhere Kosten bedeutet", dies betreffe laut Konzern jedoch nur einen kleinen Teil der Nutzerschaft.
Ein weiterer Treiber dürften die anhaltend hohen Hardware-Preise sein. Eine aktuelle Xbox Series X|S kostet – ebenso wie die PlayStation 5 – spürbar mehr als noch zum Marktstart vor sechs Jahren. Durch das Cloud-Modell will Microsoft auch Besitzern älterer Konsolen wie der Xbox One oder mobilen Endgeräten den Zugriff auf moderne Series-X|S-Spiele ermöglichen, ohne dass diese direkt in teure neue Hardware investieren müssen.
Im November sollen finale Details zu den Preisen, dem Zukauf von Zusatzkontingenten, den kompatiblen Spielen und der Anzeige der verbleibenden Restspielzeit folgen. (Alexander Amon, 4.9.2026)
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