ZDF überträgt zum siebten Mal live aus Bad Vilbeler Christuskirche

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ZDF überträgt zum siebten Mal live aus Bad Vilbeler Christuskirche

Stand: 19.09.2026, 08:00 Uhr

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Die Vorfreude auf den TV-Gottesdienst am Sonntag ist groß bei Gemeindereferent Thorsten Mebus und Pfarrer Dr. Klaus Neumeier.

Die Vorfreude auf den TV-Gottesdienst am Sonntag ist groß bei Gemeindereferent Thorsten Mebus und Pfarrer Dr. Klaus Neumeier. © Christine Fauerbach

Am Sonntag, 20. September, feiern 200 Gläubige den Gottesdienst zum Unicef-Weltkindertag in der Christuskirche. Eine Platzkarte ist Pflicht – wer keine hat, schaut ab 9.30 Uhr im ZDF zu.

Bad Vilbel – „Das Motto des 45-minütigen TV-Gottesdienstes am Sonntag lautet ,Kinder willkommen! Ein Gottesdienst zum Unicef-Weltkindertag‘“, informiert Pfarrer Dr. Klaus Neumeier. Er hält die Predigt. Moderiert wird der Gottesdienst von Anja Seybold gemeinsam mit Hermine Brüning, einer Sängerin aus dem Kinderchor der Auferstehungsgemeinde.

Blick auf Lichttechniker beim Anbringen von Kabeln, Strahlern und Lampen in der Christuskirche.

Blick auf Lichttechniker beim Anbringen von Kabeln, Strahlern und Lampen in der Christuskirche. © Christine Fauerbach

Für einen beschwingten Sound im Gottesdienst sind der Spatzenchor mit Leiterin Lena Ramirez, der Kinderchor mit Leiter Daniel Scharfenberger, der Jugendchor „New Generation“ und die Band, beide geleitet von Thorsten Mebus, zuständig. Passend zum Weltkindertag sind weitere Kinder, aber auch erwachsene Gemeindemitglieder aktiv in den Gottesdienst eingebunden.

Lichttechniker sind die Ersten

Die Vorbereitungen für die deutschlandweit ausgestrahlte Sendung laufen in der Auferstehungsgemeinde bereits seit einiger Zeit. Am Donnerstag haben die Aufbauarbeiten begonnen. Der erste von zwei Lkw mit Material traf im Grünen Weg ein, die Fahrer stellten neben der Kirche Container ab. Heute fahren dann zwei Übertragungswagen vor, einer von ihnen steht in der Bergstraße.

Bei der siebten Fernsehübertragung aus Bad Vilbel ist das für alle Beteiligten aber schon Routine. Sie sind mit den örtlichen Gegebenheiten rund um und in der Kirche vertraut. Die erste Firma lieferte im Auftrag des ZDF mehrere Traversen, das sind modulare Fachwerkträger, an. Anschließend wurde diese aufgebaut. An den stabilen Halte- und Bühnensystemen aus Aluminium werden Scheinwerfer, Lampen, Strahler, Bildschirme, Dekorationen, Kamera- und andere Kabelstränge befestigt. Das zu befestigende Material wurde am Freitagmorgen von einem weiteren Unternehmen in einem großen Container mit einem Sattelschlepper angeliefert.

Zu den ersten Arbeitern in der noch verwaisten Christuskirche gehört ein Team von Lichttechnikern. Sie überprüfen, ob alle Boxen aus dem Container die benötigten Werkzeuge, Geräte, Lampen, Scheinwerfer und weiteres Material enthalten. Dann beginnen sie, diese an den Traversen anzubringen, die in einigen Metern Höhe rund um den Kirchenraum befestigt wurden. Keine leichte Arbeit, da Lampen und Strahler schwer sind. Allein um diese an Ort und Stelle zu bringen und dann zu befestigen, ist bei den Lichttechnikern Patrick Goldmann und Daniel Geis einiges an Muskelkraft gefragt.

Im Laufe des Nachmittags trafen dann rund 30 Mitarbeiter des ZDF in der Quellenstadt ein. Zu ihnen gehören der Regisseur und die Mitarbeiter der Produktionsleitung. Am Freitagabend sollte die erste Probe mit allen Gottesdienst-Sprechern und Mitarbeitern stattfinden. Am Samstagnachmittag gibt es dann eine Besprechung mit Ton-, Licht- und Kameraproben. An diese schließt sich die Generalprobe mit allen Mitwirkenden vor und hinter der Kamera an.

Trotz der Routine der Gemeindemitglieder ist der Auftritt beim ZDF-Fernsehgottesdienst eine aufregende Angelegenheit. Treten Chöre und Sprecher mit den Pfarrern aus den fünf ehemaligen Kirchengemeinden doch sonst nur bei Gottesdiensten und Konzerten der Auferstehungsgemeinde auf.

Hoch hinaus geht es für Lichttechniker Patrick Goldmann, damit er die Kabel für Strahler und Lampen verlegen kann.

Hoch hinaus geht es für den Lichttechniker Patrick Goldmann. © Christine Fauerbach

Der ZDF-Fernsehgottesdienst beginnt am Sonntag, 20. September, um 9.30 Uhr in der Christuskirche, Grüner Weg 4. Einlass erhalten die 200 Gäste nur mit einer Platzkarte. Sie müssen um 9 Uhr da sein. Um 9.30 Uhr beginnt auch die Übertragung im ZDF für diejenigen, die keine Karte mehr ergattern konnten.

Die Fernsehgottesdienste sind darüber hinaus in der ZDF-Mediathek mehrere Jahre lang abrufbar.