Alan Ritchson packt aus: Diese „Reacher“-Geschichte wurde nach Trumps Wahl fallengelassen
serienjunkiesNewsSerienZu brisant für Trump? „Reacher“-Star verrät, warum dieses Buch nicht zur Serienstaffel wurdeStand: 21.09.2026, 17:46 UhrKommentareUns auf Google folgenAlan Ritchson hatte sein Lieblingsbu...
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Zu brisant für Trump? „Reacher“-Star verrät, warum dieses Buch nicht zur Serienstaffel wurde
Stand: 21.09.2026, 17:46 Uhr
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Alan Ritchson hatte sein Lieblingsbuch aus der Reihe bereits für „Reacher“ genehmigt bekommen – bis ein politisches Ereignis alles änderte.
Alan Ritchson ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen – weder auf dem Bildschirm als knallharter Jack Reacher noch abseits der Kamera. Jetzt hat der Star der Prime Video-Serie „Reacher“ in einem beiläufigen Threads-Post eine der spannendsten Enthüllungen der „Reacher“-Geschichte gemacht: Ein längst geplantes Buchkapitel der Reihe hätte fast eine ganze Staffel getragen – bis die US-Präsidentschaftswahl 2024 dazwischenkam.

Der Auslöser war simpel: Ein Fan beklagte auf Threads, dass er jede Staffel aufs Neue enttäuscht werde, weil es noch immer keine Adaption jenes Buches gebe, in dem Reacher sich seinen Weg durch ein weißes Milizlager kämpft. Ritchson antwortete darauf mit nur einem Satz – der aber mehr über die Produktionsverhältnisse hinter den Kulissen verrät als jedes offizielle Statement des Senders.
Alan Ritchson über „Reacher“-Buch „Die Trying“: eine Lieblingsstory, die politisch wurde
Der Roman, um den es geht, ist „Die Trying“ – der zweite Band aus Lee Childs „Jack Reacher“-Reihe, erschienen 1998. Darin infiltriert Reacher eine paramilitärische Miliz im US-Bundesstaat Montana, die sich von den Vereinigten Staaten abspalten und einen ethnisch homogenen, ausschließlich weißen Staat errichten will.
Für Ritchson ist es das stärkste Buch der gesamten Reihe. Und offenbar nicht nur für ihn: Die Adaption war laut seiner eigenen Aussage bereits genehmigt – „bis jemand wiedergewählt wurde“, wie er auf Threads schrieb, ohne den Namen Donald Trump explizit zu nennen. Die Anspielung auf Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl im November 2024 war dennoch unmissverständlich.
Der Kommentar schlug auf der Plattform ein wie eine Bombe. Über 1.000 Reaktionen folgten, viele davon von Fans, die die Absage als politisch motivierte Selbstzensur werteten. „Ich kann nicht glauben, dass ich in einem Amerika lebe, in dem Nazis zu verprügeln als zu politisch gilt“, schrieb ein Nutzer. Ritchson selbst ließ die Aussage ohne weitere Erklärung stehen.
„Reacher“: Was hält die Zukunft bereit?
Statt „Die Trying“ adaptierte Staffel drei von „Reacher“ den Roman „Persuader“ aus dem Jahr 2003. Auch dort geht Reacher undercover – hier infiltriert er eine kriminelle Organisation in Maine, um einen verschwundenen Informanten zu finden und einen Waffenschmuggelring auffliegen zu lassen. Thematisch ähnlich, politisch aber deutlich weniger aufgeladen.
Wie sehr Ritchson dazu bereit ist, seine Überzeugungen öffentlich zu vertreten, hat er zuletzt deutlich unter Beweis gestellt: In einem Podcast-Auftritt forderte er die vollständige Offenlegung der Epstein-Akten mit einer Direktheit, die sogar eine offizielle Reaktion des Weißen Hauses nach sich zog.
Dass das Franchise insgesamt auf Kurs bleibt, steht außer Frage: Amazon verlängerte „Reacher“ bereits im Mai um eine fünfte Staffel. Im August zeigte Ritchson auf Instagram einen ersten Blick hinter die Kulissen der laufenden Produktion – in einer Parka-Jacke, bei Schnee, irgendwo in Kanada. „Es ist wirklich eine Ehre, Staffel fünf im Schnee zu drehen, während ihr Staffel vier genießt“, kommentierte er mit gewohntem Humor.
Ob „Die Trying“ irgendwann doch noch seinen Weg auf den Bildschirm findet, ist offen. Ritchson hat nicht klargestellt, ob die Absage dauerhaft ist oder ob sich das politische Klima für eine solche Geschichte wieder ändern könnte. Aktuell sind sowohl die vierte Staffel „Reacher“ als auch das Spin-off „Neagley“ komplett auf Prime Video abrufbar.