Zu viel Vandalismus – Pashanim-„Hauseingang“ in Kreuzberg mit Zaun abgesperrt

KI-Stimme. InfoWie kann ein unspektakulärer Kreuzberger Hauseingang berühmt werden? Genau, wenn ein bekannter Rapper ein Video davor aufnimmt. So ist es bei Pashanim, bürgerlich Can David Bayram, geschehen. Den...

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Zu viel Vandalismus – Pashanim-„Hauseingang“ in Kreuzberg mit Zaun abgesperrt

KI-Stimme. Info

Wie kann ein unspektakulärer Kreuzberger Hauseingang berühmt werden? Genau, wenn ein bekannter Rapper ein Video davor aufnimmt. So ist es bei Pashanim, bürgerlich Can David Bayram, geschehen. Denn seit Jahren „pilgern“ Anhänger des Musikers („Shababs botten“, „Airwaves“) zum „Hauseingang“ – so lautet auch der Titel des Songs – und verewigen sich in der Hagelberger Straße mit Filzstiften und Spraydosen, hinterlassen zudem Müll und Unrat.

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Der Hausverwaltung reicht es jetzt. Wie das Portal HipHop.de berichtet, habe sie den Hauseingang mittlerweile mit einem Zaun abgesperrt. Bei TikTok gibt es ein Foto, das den Metallzaun zeigt. User schreiben darunter, dass sich das Tor noch öffnen lasse, aber die Frage ist: Wie lange noch?

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Bereits im Mai 2025 hatte der RBB berichtet, dass es die Hausverwaltung 25.000 Euro gekostet habe, die Schmierereien zu entfernen. Pashanim soll damals angedeutet haben, sich an den Kosten zu beteiligen. Das sei damals aber nicht passiert, wie der RBB schreibt.

Panashim rief Fans dazu auf, die Anwohner nicht zu stören

Panashim hatte für den Videodreh zwar eine Genehmigung, aber ihm war wohl nicht bewusst, welchen PR-Effekt das Ganze haben würde. Bereits im letzten Jahr hatte der deutsche Rapper mit kurdischen Wurzeln seine Anhänger dazu aufgerufen, die Anwohner in Ruhe zu lassen. Doch auch Schilder mit der Aufschrift „Privatgrundstück – Unbefugten ist das Betreten verboten“ konnten die meist jugendlichen Fans nicht von einem Besuch abhalten.

Der Hauseingang ist Bestandteil des Riehmer Hofgartens, einem denkmalgeschützten Ensemble aus der Gründerzeit. Berlin.de, das offizielle Hauptstadtportal, schreibt dazu: „Der Maurermeister Riehmer nutzte sein T-förmig an drei Straßen angebundenes Grundstück in Kreuzberg, um durch eine Privatstraße das übliche Hinterhofschema aufzubrechen. Durch verbesserte Wohnbedingungen und überwiegend Wohnungen mit drei und mehr Zimmern erhoffte er sich potentere Mieter aus dem Beamtenstand oder Bürgertum – eine Rechnung, die aufging.“ Damals, für die Hausverwaltung in der heutigen Zeit allerdings nicht mehr.

dw