DFB-Comeback? Niclas Füllkrug macht eine genervte Ansage
StartseiteSportFußballStand: 18.10.2026, 12:30 UhrKommentareUns auf Google folgenEr trifft, wie er will. Niclas Füllkrug ist aktuell in bestechender Form. Von einem Comeback im DFB-Team will er aber (noch) nich...
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Stand: 18.10.2026, 12:30 Uhr
Er trifft, wie er will. Niclas Füllkrug ist aktuell in bestechender Form. Von einem Comeback im DFB-Team will er aber (noch) nichts hören.
Bremen – Er ist wieder glücklich – und das bekommen vor allem die Gegner zu spüren. Seit Niclas Füllkrug wieder für den SV Werder Bremen auf Torejagd geht, wirkt es, als sei er nie weggewesen. Am Samstag gegen Paderborn (2:2) netzte er schon wieder doppelt. So schön die aktuelle Form auch ist – die eigentlich positive Begleiterscheinung nervt den 33‑Jährigen. Immer wieder ist von einem DFB-Comeback die Rede.

Im Interview mit DAZN musste Füllkrug wieder einmal Stellung zu einer eventuellen Rückkehr nehmen. In der Nations League kam unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp noch keine Torgefahr auf. 1:1 gegen die Niederlande, 0:1 und 0:2 gegen Griechenland sowie 2:0 gegen Serbien? Ein Füllkrug in Topform würde der Mannschaft sicher gut zu Gesicht stehen.
Füllkrug ist genervt von DFB-Comeback-Diskussion
Dass die Frage allerdings immer wieder aufkeimt, nervt den Bremer so langsam. „Ich würde es cool finden – ich glaube, ich bin immer sehr respektvoll mit den Medien –, wenn die Medien auch anfangen, mich zu respektieren. Und wenn ich jetzt 44-mal gesagt habe, dass ich da nicht drüber reden will, wäre es cool, wenn wir nicht mehr darüber reden“, gibt er nach dem Remis gegen Paderborn zu.
Dass ein Comeback mittlerweile wöchentlich diskutiert wird, ist kein Wunder. Zum dritten Mal in Folge holte der SVW einen Rückstand von zwei Toren auf. Viermal netzte Füllkrug in diesem Zeitraum und war damit maßgeblich an den fünf Punkten beteiligt. Auch vom Elfmeterpunkt aus kennt er aktuell keine Gnade. Daniel Thioune, sein Trainer an der Weser, kennt die Offensivqualitäten ganz genau.
„Das ist nicht immer nur das auf dem Platz. Sondern das ist auch das, was in der Kabine passiert: Wenn er die Jungs anschiebt. Wenn er vorweggeht. In keiner Trainingseinheit ist er sich zu schade, danach noch mehr zu machen und mehr zu wollen“, lobte er. Thioune hatte zuletzt ein DFB-Comeback ins Spiel gebracht – doch nach der klaren Bitte seines Stürmers wird er dies vermutlich nicht wiederholen. (is)