Am Boden zerstört“: Prinz William trauert – und Geheimakten zeigen, warum die Queen Argentinien nie betrat

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Am Boden zerstört“: Prinz William trauert – und Geheimakten zeigen, warum die Queen Argentinien nie betrat

England verliert gegen Argentinien – und ein royales Geheimnis aus den Akten taucht wieder auf

Stand: 18.07.2026, 08:04 Uhr

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Die verstorbene Monarchin Queen Elizabeth II. war jahrelang ein Spielball in den politischen Spannungen zwischen England und Argentinien. Fußball machte die Situation nicht besser.

London – Es war ein trauriger Moment für die Fußball-Nation England, als die bittere Niederlage gegen Argentinien erneut zu einem verfrühten WM-Aus führte. Seit 1966 hat es das Land nicht mehr in ein WM-Finale geschafft, geschweige denn zum Weltmeistertitel. Doch in England richtet sich der Blick nicht nur auf den Sport, sondern auch auf die Geschichte zwischen beiden Ländern. Denn das Verhältnis zwischen England und Argentinien war jahrzehntelang von politischen Spannungen geprägt, was auch Auswirkungen auf die Royals hatte.

Prinz William

Prinz William besuchte die WM 2026 nicht, zeigte sich über das Aus aber „am Boden zerstört“. (Archivbild) © IMAGO/Shutterstock

Wie eng Fußball, Diplomatie und Monarchie miteinander verwoben sein können, zeigt ein Blick in die Regierungsakten. Sie offenbaren, dass selbst Queen Elizabeth II. einst aus Sorge vor einer möglichen Staatskrise aus Argentinien ferngehalten wurde.

Regierung strich Argentinien aus der Reiseplanung für Queen Elizabeth II.

Das WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien weckte nicht nur sportliche Emotionen. Die 1:2-Niederlage der „Three Lions“ rief auch Erinnerungen an die jahrzehntelang angespannte Beziehung zwischen beiden Ländern wach. Tatsächlich spielte die britische Monarchie in diesem Konflikt eine besondere Rolle. Wie nun bekannt wurde, griff die Regierung bereits Jahrzehnte vor dem Falklandkrieg ein und verhinderte laut GB News etwa einen geplanten Besuch von Queen Elizabeth II. in Argentinien.

Obwohl Queen Elizabeth II. während ihrer 70-jährigen Regentschaft rund 120 Länder bereiste, setzte sie nie einen Fuß nach Argentinien. Freigegebene Regierungsakten zeigen, dass die damalige Labour-Regierung unter Harold Wilson 1968 einen bereits geplanten Staatsbesuch kurzfristig stoppte. Grund waren die Spannungen um die Falklandinseln. Das britische Außenministerium befürchtete, ein Besuch der Monarchin könne die diplomatische Auseinandersetzung weiter verschärfen und die Krone unmittelbar in den Konflikt hineinziehen. Offiziell wurde die Streichung damals lediglich mit organisatorischen Gründen erklärt. Nach dem Falklandkrieg 1982 galt ein Staatsbesuch schließlich als politisch ausgeschlossen. Nach der aktuellen WM-Niederlage warf Argentinien einem britischen Kriegsschiff „illegales Eindringen“ vor.

Statt der Queen übernahmen später andere Royals diplomatische Aufgaben. So reiste der damalige Prinz Charles 1999 nach Argentinien und setzte mit einem Kranz für die im Krieg gefallenen argentinischen Soldaten ein symbolisches Zeichen der Versöhnung.

England verliert gegen Argentinien bei der WM

Die historische Brisanz erhielt nun neue Aufmerksamkeit, nachdem England bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit 1:2 gegen Argentinien das Halbfinale verlor. Prinz William, Schirmherr des englischen Fußballverbands, reagierte unmittelbar nach dem Schlusspfiff auf X. „Am Boden zerstört. England, ihr habt alles gegeben, und wir sind alle unglaublich stolz auf euch. Danke an alle auf und neben dem Platz für ein unglaubliches Turnier.“ Außerdem schrieb er: „Haltet den Kopf oben.“

Ferner lobte der Thronfolger den Einsatz der Mannschaft. Er erklärte, der Kampfgeist und der Glaube des Teams hätten viele Menschen inspiriert, und bezeichnete die Auswahl von Trainer Thomas Tuchel als „das kompletteste England-Team, das je bei einem Turnier gespielt“ habe. (Verwendete Quellen: GB News, X)