Positive Bilanz - Nationalfeiertag verläuft schweizweit ruhig – wenig Einsätze
Für einmal verlief der 1. August praktisch ohne Knallerei. Die Polizeien mehrerer Kantone melden einen ruhigen Nationalfeiertag mit vergleichsweise wenig Einsätzen. Mehrere kantonale Polizeikorps und Rett...
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- Für einmal verlief der 1. August praktisch ohne Knallerei.
- Die Polizeien mehrerer Kantone melden einen ruhigen Nationalfeiertag mit vergleichsweise wenig Einsätzen.
- Mehrere kantonale Polizeikorps und Rettungsdienste zogen eine positive Bilanz.
Insgesamt sei es ein ruhiger Abend gewesen und die Bevölkerung habe sich soweit gut ans Feuer- und Feuerwerksverbot gehalten, schrieb Schutz und Rettung Zürich.
Bei der Kantonspolizei Zürich gingen seit Samstagmittag 40 Meldungen wegen des Abfeuerns von Feuerwerk ein, wie es bei der Medienstelle hiess. Dabei gab es häufig auch mehrere Meldungen wegen eines Vorfalls. Anrufe wegen Holzkohlegrills oder offenen Feuern registrierte die Polizei rund zehn, also auch wenig.
Die Bevölkerung hielt sich grundsätzlich gut an das Feuer- und Feuerwerksverbot.
KEYSTONE/Peter Schneider
Für die Feuerwehr gab es entsprechend wenig Einsätze: Im ganzen Kanton mussten am Nationalfeiertag vier kleinere Brände gelöscht werden, darunter eine kleine Gruppe Bäume, eine brennende Hecke und einmal brennender Plastik.
Manchmal auch Fehlalarm
Die Kantonspolizei Bern verzeichnete von Samstag auf Sonntag rund 30 Meldungen. Davon betrafen rund die Hälfte das Entfachen von Feuer, die andere Hälfte Feuerwerk.
Im Kanton Aargau gab es in den vergangenen 48 Stunden lediglich 33 Meldungen wegen Feuerwerk, wie es bei der Kantonspolizei auf Anfrage hiess. Dabei sei aber nicht immer klar gewesen, ob auch wirklich etwas gezündet worden sei. Dazu kamen 26 Meldungen wegen Feuer oder Grillieren. Meist seien es jedoch erlaubte Gasgrills gewesen, die einfach stark geraucht hätten. In der Stadt Aarau gab es keine einzige Meldung.
Die Polizei Basel-Landschaft rückte laut Mitteilung elf Mal wegen Meldungen im Zusammenhang mit dem Feuer- und Feuerwerksverbot aus. Dabei handelte es sich überwiegend um «Meldungen über Personen, die mit Holz oder Holzkohle grillieren wollten oder bereits ein entsprechendes Feuer entfacht hatten».
In einigen Fällen konnten die Patrouillen die betroffenen Personen rechtzeitig auf die geltenden Bestimmungen hinweisen, wie es weiter hiess. Die Feierlichkeiten rund um den Nationalfeiertag verliefen auch im Kanton Zug ruhig und «äusserst erfreulich».
Auch in der Westschweiz ruhig
In der Westschweiz verliefen der Feiertag und die darauffolgende Nacht ebenfalls ohne grössere Zwischenfälle. Die Genfer Kantonspolizei erhielt zwar zahlreiche Anrufe wegen Knallkörpern und verzeichnete rund fünfzig Einsätze. Schwere Vorfälle oder Verletzte habe es dabei nicht gegeben.
Im Kanton Freiburg hielt sich die Bevölkerung ebenfalls gut an das Feuerverbot. Eine Gruppe, die in Gumefens ein Feuer im Wald entfachte, wurde jedoch bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Zudem gingen laut Polizei rund zwanzig Anrufe wegen Knallkörpern ein. Auch im Wallis kam es zu keinen nennenswerten Ereignissen.
Die Überreste des Feuerwerks auf der Abschussplattform, die am Samstag vor St-Prex in Brand geriet.
RTS
In St-Prex VD geriet am Samstagabend eine Abschussplattform für das Feuerwerk zum 1. August auf einem Lastschiff in Brand. Der Vorfall verlief ohne Verletzte oder grössere Schäden, wie die Rettungsdienste mitteilten.