Heimniederlage gegen Tirol: Schwache Defense bringt Galaxy zum Einsturz
Nichts wurde es mit einer Rehabilitation für die Pleite in München: Die Galaxy verliert am Samstag auch gegen Tirol und lässt damit eigentlich fest eingeplante Punkte liegen. Der Coach kochte vor Ärger.
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Heimniederlage gegen Tirol Schwache Defense bringt Galaxy zum Einsturz
Nichts wurde es mit einer Rehabilitation für die Pleite in München: Die Galaxy verliert am Samstag auch gegen Tirol und lässt damit eigentlich fest eingeplante Punkte liegen. Der Coach kochte vor Ärger.
Rabbi Junior von der Galaxy (rechts) versucht sich an einem Tackling. Bild © imago / Foot Bowl
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Die Vorzeichen waren eigentlich klar: Nach dem 5:38 beim Spitzenteam in München wollte die Galaxy gegen die bis dahin sieglosen Tiroler Selbstvertrauen tanken. Ein Heimerfolg am Bornheimer Hang vor 5.322 Zuschauern war eigentlich fest eingeplant. Vor dem Beginn zeigte sich Coach Thomas Kösling am hr-Sport-Mikro noch zuversichtlich: "München war der Tiefpunkt der Saison, aber das haben wir gut aufgearbeitet. Ich glaube, dass wir heute einen wichtigen Schritt Richtung Play-offs machen."
Am Ende hieß es 41:61 für die Raiders aus Tirol. Über weite Strecken war die Galaxy in der Defensive zu anfällig - und auch die Einstellung schien nicht zu stimmen. Coach Kösling hatte seinen Optimismus in der Pause abgelegt: "Zu viele Löcher, wir lassen Leute allein, das war eine katastrophale Hälfte von unserer Defense."
Reutemann: Sind zu offen
Ein Faktor: Bei den Gästen war mit Kenyatte Allen überraschend ein Back-up-Quarterback eingesprungen. Er erwischte einen Sahne-Tag und stellte die Galaxy vor Rätsel. Symptomatisch die Szenen vor der Pause: Adria Botella Morena kam zum Touchdown für die Galaxy - er verkürzte auf 21:33. Doch nicht nur verletzte sich der 23-Jährige am Kopf (konnte aber weitermachen). Die Tiroler waren zudem umgehend erfolgreich und erhöhten auf 41:20 aus ihrer Sicht. Jegliche Freude der Galaxy hielt an diesem Tag nur kurz.
Geschäftsführer Eric Reutemann ärgerte sich beim hr-Sport: "Das ist nicht, wofür wir stehen wollen. Die Defense ist zu offen." Immerhin gab er sich kämpferischer als sein Team: "Wir werden das drehen." So kam es allerdings nicht. Die Raiders bauten ihren Vorsprung weiter aus. Ein Touchdown von Gerald Ameln sorgte zwar für den Schlusspunkt. Viel mehr als Ergebniskosmetik war das aber nicht. Die Galaxy muss sich steigern, um die Play-offs im eigenen Haus einzutüten. Am 2. August geht es gegen Kopenhagen weiter.