Durchfall, Erbrechen und Co: Virus-Alarm bei Tour de France versetzt Rad-Stars in Angst und Schrecken
tzSportVirus-Ausbruch bei Tour de France setzt Rad-Stars außer GefechtStand: 24.07.2026, 20:32 UhrKommentareUns auf Google folgenBei der Tour de France sind die Fahrer fast in Paris angelangt. Kurz vor dem Ziel...
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Virus-Ausbruch bei Tour de France setzt Rad-Stars außer Gefecht
Stand: 24.07.2026, 20:32 Uhr
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Bei der Tour de France sind die Fahrer fast in Paris angelangt. Kurz vor dem Ziel bricht plötzlich ein Virus über sie herein.
Orcières-Merlette – Am 26. Juli geht die Tour de France 2026 mit der Zieleinfahrt in Paris zu Ende. Während der deutsche Rad-Superstar Florian Lipowitz nach einem schlimmen Sturz vom Rad steigen musste, plagen sich die restlichen Fahrer mit einem seltsamen Virus-Ausbruch herum. 23 verschiedene Teams treten bei der Tour an, fast alle haben Ausfälle zu beklagen. Mittlerweile werden die Teilnehmer mit Masken zu ihren Bussen geleitet.

Brandon McNulty, Teamkollege des Gesamtführenden Tadej Pogacar, musste den Wettkampf sogar erkrankt abbrechen. Nils Politt erfreut sich noch bester Gesundheit, rätselt allerdings auch über das seltsame Virus-Drama. Nach der 18. Etappe sagte er nach dem Rennen über seine Mannschaftskameraden: „Brandon hat sich heute Morgen nicht gut gefühlt, gestern schon nicht. Bei Adam war es heute besser. Bei Tim weiß ich es nicht.“
Jonas Vingegaard, der die Tour aufgrund eines Sturzes bereits beenden musste, war während seiner letzten Rennen meist mit Maske anzutreffen. Politt erklärt: „Ich weiß nicht, was rumgeht. Man hört von vielen Fahrern im Feld, dass sie angeschlagen und krank sind, auch wenn sie keinen Durchfall haben. Bei uns hat auch keiner gebrochen. Aber wir haben die gesamte Tour schon Einzelzimmer und versuchen auch sonst, uns zu separieren.“
Normalerweise zelebrieren die Stars, die nächtlichen Dopingkontrollen nicht ausweichen können, auf der Tour stets ein gemeinsames Abendessen – das fällt zum gesundheitlichen Schutz allerdings flach. „Gestern Abend haben die Leute, die sich unwohl gefühlt haben, auf ihrem Zimmer gegessen. Das sind die Sachen, die wir machen können. Wie in Corona-Zeiten: Hände desinfizieren und Masken auf“, verrät Politt weiter.
Dass es bei der Tour de France Krankheitsfälle gibt, verwundert den 32-Jährigen nicht. Die jetzige Häufigkeit jedoch überrascht. „Von Krankheiten hört man auch von anderen Teams. Wir sind nicht die Einzigen, die am Struggeln sind. Aber ich bin auch noch nie eine Tour de France gefahren, wo es keine Krankheiten gab. Aber so verbreitet und viele Mannschaften auf einen Schlag, das gibt es nicht jedes Jahr.“ Immerhin haben es auch die angeschlagenen Fahrer am Sonntag geschafft. (is)