WM-News: Vor WM-Finale - Spanien sagt Abschlusstraining ab
WM-Liveblog Stand: 18.07.2026 • 20:30 Uhr Alle News, kuriosen Geschichten und Eindrücke von vor Ort rund um die WM 2026 im Liveblog. ...
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WM-Liveblog
Stand: 18.07.2026 • 20:30 Uhr
Alle News, kuriosen Geschichten und Eindrücke von vor Ort rund um die WM 2026 im Liveblog.
Vor WM-Finale: Spanien sagt Abschlusstraining wegen Gewitter ab
Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Endspiel gegen Argentinien. Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien um Superstar Lionel Messi begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) in East Rutherford aufeinander.
Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und laut spanischen Medien am Donnerstag nicht trainiert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Finale, der 19-Jährige habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden, betonte aber auch die Wichtigkeit der für Samstag geplanten letzten Einheit. Diesen Test konnte Spanien Yamal und dem ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun nicht ermöglichen.
Auch die letzte Einheit des Finalgegners Argentinien war angesichts der Witterung in der Region um den Finalort gefährdet. Letztlich konnte das Team um Superstar Lionel Messi aber doch noch eine Einheit auf dem Rasen der Anlage des MLS-Klub New York Red Bulls absolvieren, da das Unwetter nachließ und die lokalen Behörden grünes Licht gaben.
17:52 Uhr
Bei WM-Titel: Cucurella kündigt Rücktritt an
Marc Cucurella hat angekündigt, dass er aus der spanischen Nationalmannschaft zurücktreten wird, sollte Spanien am Sonntag Weltmeister werden. "Wenn wir die Weltmeisterschaft gewinnen, rufe ich Luis (de la Fuente, spanischer Nationaltrainer - Anm. d. Red.) am nächsten Tag an und sage ihm, dass er nicht mehr mit mir rechnen soll, da ich aus der Nationalmannschaft zurücktrete", sagte der 27-Jährige gegenüber dem spanischen Sender Movistar+. "Mit einer Europameisterschaft und einer Weltmeisterschaft könnte ich nichts Besseres erreichen", so Cucurella weiter.
Nach dem Telefonat bei de la Fuente wäre dann auch ein Anruf in einem Tattoo-Studio fällig. Vor dem Turnierstart hatte der Außenverteidiger angekündigt, sich das Gesicht des Nationaltrainers tätowieren zu lassen. Ob er beide Ankündigungen tatsächlich bei einem Sieg über Argentinien auch wahr macht, bleibt abzuwarten
16:07 Uhr
Deutsche Tango-Ikone Nau: "In Argentinien ist die Hölle los"
"Meine liebste Mama, ich werde Geld verdienen. Ich werde ein Maradona, ein Kempes, ein Olguín. Sie werden meine Tore bejubeln, ich werde triumphieren", sang Diego Armando Maradona, als er im Fernsehen "El sueno del pibe" zum Besten gab, ein Tango-Lied, über einen Jungen, der Profi-Fußballer werden möchte. Maradona selbst wurde weit mehr als das. Er wurde ein Volksheld, nachdem Argentinien mit ihm die Weltmeisterschaft 1986 gewonnen hatte.
"Maradona war ein guter Sänger und ein richtig guter Tänzer", sagt eine, die es wissen muss. Die gebürtige Düsseldorferin Nicole Nau zog 1989 nach Buenos Aires und wurde dort eine der besten Tango-Tänzerinnen Argentiniens und sogar auf zwei Briefmarken veröffentlicht. Sie findet: "Der Tango und der Fußball haben viel miteinander zu tun. Die Fußarbeit ist sehr ähnlich."
Nun könnte Lionel Messi den zweiten Weltmeistertitel in seiner Karriere gewinnen. Im Interview mit dem WDR berichtet Nau von dem Ausnahmezustand in ihrer zweiten Heimat: "In Argentinien ist die Hölle los. Die Kinder spielen an jeder Ecke Fußball. Jedes Haus ist dekoriert, es gibt seit drei Tagen keinen Schulunterricht mehr. Das ganze Volk ist aufgeregt und nervös. Die Leute schlafen nicht mehr, beim Ballettunterricht tragen die Mädchen Argentinientrikots." Nau hat auch einen Tipp, wie das Spiel ausgehen wird: "3:1 – natürlich für Argentinien". Messi hätte dann einen WM-Titel mehr als Maradona. Ob er aber genauso schön singen kann, ist aber nicht belegt.
14:42 Uhr
Rudern auf dem Hudson River: Rooney löst Norwegen-Wette ein
Wayne Rooney hat seine Wettschulden eingelöst. Der ehemalige englische Nationalspieler und heutige BBC-Experte hatte sich im Vorfeld des WM-Achtelfinales zwischen Norwegen und Brasilien weit aus dem Fenster gelehnt: "Wenn Norwegen ins Viertelfinale einzieht, rudere ich den River Mersey herunter".
Nachdem Erling Haaland Norwegen mit zwei Toren gegen Brasilien ins Viertelfinale geschossen hatte, wandte er sich an Rooney: "Wayney-Boy, ich hoffe du bist bereit für deinen Ruder-Trip", schickte er in Richtung Rooney, der Wort hielt. Zwar rudertere nicht auf dem englischen River Mersey, sondern auf dem New Yorker Hudson River, doch Haaland dürfte auch diese Hommage an die rudernden norwegischen Fans akzeptieren. Als Unterstützung hatte Rooney seine ehemaligen Teamkollegen Joe Hart und Micah Richards mitgenommen.
Technisch war die Leistung des Trios allenfalls mangelhaft, die Stimmung war hingegen hervorragend. „Es war entspannter, als erwartet“, erklärte Rooney gegenüber dem "Guardian". "Wir sind ein paar Mal aus dem Rhythmus gekommen und Micah hat beinahe meinen Rücken zerstört. Aber es hat Spaß gemacht." Richards gab ihm Recht: "Es hat Spaß gemacht – aber ich würde es nicht nochmal machen."
11:09 Uhr
Spanien auf dem Weg zur goldenen Generation 2.0
Zwischen 2008 und 2012 gewann Spaniens goldene Generation alles, was es zu gewinnen gab. Die aktuelle Generation könnte es ihr gleichtun. Parallelen gibt es, Unterschiede auch. Aber vor allem fehlt eines.
10:39 Uhr
Mexikos Präsidentin besucht WM-Finale nach Trump-Einladung
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum wird auf Einladung von US-Präsident Donald Trump das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Argentinien besuchen. Sheinbaum kündigte am Freitag an, für das Endspiel am Sonntag im MetLife Stadium in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey in die USA zu reisen. Auch Kanadas Premierminister Mark Carney werde dort sein, sagte sie vor Journalisten.
Die mexikanische Präsidentin hatte keines der WM-Spiele in ihrem eigenen Land besucht, obwohl Mexiko das Turnier gemeinsam mit den USA und Kanada ausrichtete. Auch Trump selbst wird unter den mehr als 80.000 Zuschauern erwartet. Für den US-Präsidenten wird es der einzige Besuch bei einem Spiel dieser Weltmeisterschaft sein.
09:52 Uhr
Infantino: "FIFA ist der offizielle Glücksversorger der Menschheit"
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Bühne im Trump Tower vor dem WM-Finale für eine Lobrede auf US-Präsident Donald Trump genutzt. "Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat", sagte Infantino und wandte sich an Trump, der zwar "keine Komplimente" brauche, "aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen.“ Der FIFA-Präsident erklärte weiter: "Diese WM hat alle Erwartungen übertroffen. Der amerikanische Traum wurde Realität. Wir haben die Welt vereinigt in Amerika." Die FIFA, fügte er an, "ist der offizielle Glücksversorger der Menschheit".
Trump selbst schwärmte von der WM: "Dies war das erfolgreichste Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte. Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben."
09:29 Uhr
Spiel um Platz drei - viel Historie, wenig Bedeutung
Das Spiel um Platz drei löst seit jeher die Sinnfrage aus. Dabei hat das Spiel große Momente gehabt und bekommt bei dieser WM einen neuen Namen.
09:13 Uhr
Yamal fit für das WM-Finale
Im Halbfinale gegen Frankreich erhielt Lamine Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer Luis de la Fuente aber topfit sein. "Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form", sagte de la Fuente vor dem Finale. Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht. (Hier geht es zur kuriosen Geschichte um das Babyfoto von Yamal und Lionel Messi)
08:28 Uhr
Jetzt kritisiert auch noch Trump Thomas Tuchel
Selbst Donald Trump hat sich in die Liste der Kritiker von Thomas Tuchels Taktik im verlorenen WM-Halbfinale Englands eingereiht. Der US-Präsident schwärmte beim FIFA-Empfang in New York über Bayern-Stürmer Harry Kane - und wunderte sich über dessen Rolle beim 1:2 gegen Argentinien. "Sie haben geführt und dann ihren besten Spieler in die Defensive gestellt", sagte Trump an der Seite von FIFA-Chef Gianni Infantino.
Tuchel steht in England massiv in der öffentlichen Kritik von Medien und Experten. Ihm wird vorgeworfen, nach der Führung für England das Team zu weit zurückgezogen und nur noch auf Verteidigung gesetzt zu haben. "Was weiß ich schon vom Coachen? Aber das war etwas ungewöhnlich", sagte Trump und meinte mit Blick auf Kane: "Ich denke, dass sie vielleicht einen Fehler gemacht haben, als sie ihn zu einem Defensivspieler gemacht haben."
02:45 Uhr
Wegen Spiel im Iran: Capdevila darf nicht zum WM-Finale
Dem ehemaligen spanischen Nationalspieler Joan Capdevila wurde die Einreise in die USA verweigert. Der Weltmeister von 2010 wollte gemeinsam mit seinen früheren Teamkollegen von damals und seinen Kindern am Sonntag das Finale zwischen Spanien und Argentinien live im Stadion sehen.
Der ESTA-Antrag des ehemaligen Außenverteidigers, der für eine Einreise in die USA notwendig ist, wurde abgelehnt. Wie der 48-Jährige bei der Sendung: "El Partidazo de COPE" erklärte, war der Grund für den abgelehnten Antrag ein Länderspiel: "Sie haben mich abgelehnt, weil ich vor zehn Jahren wegen eines Spiels in den Iran gereist bin." In seiner Verzweiflung wandte sich Capdevila auf "X" an US-Präsident Donald Trump: "Ich brauche Hilfe, Donald Trump!"
02:42 Uhr
Argentinien-Torwart Martínez: Hand schmerzt jeden Tag
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft auch kurz vor dem Finale der Fußball-WM noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand. "Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh", sagte der 33-Jährige vor der Partie gegen Europameister Spanien am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) in East Rutherford vor den Toren von New York.
Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand. Dennoch gewann er mit dem englischen Club Aston Villa anschließend 3:0 gegen den Bundesligisten SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez. Es habe ihn geplagt, weil er es liebe, zu trainieren, erklärte der Routinier weiter. Seit dem WM-Achtelfinale könne er wieder normal trainieren und fühle sich viel besser. Martínez war bereits 2022 Stammkeeper der Argentinier, als sie in Katar zum dritten Mal Weltmeister wurden. Nun wollen sie Titel Nummer vier.
Auf der Pressekonferenz vor dem Finale hielt er einen Appell an seine Mannschaft: "Genießt es. Im Profifußball ist es sehr schwer den Moment zu genießen und zu sehen wo man gerade ist", erklärte der 33-Jährige. "Manchmal kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke, was wir alles erreicht haben."
01:19 Uhr
Rodri - "Gezeigt, dass wir große Rivalen schlagen können"
Spaniens Spielmacher Rodri warnt vor dem WM-Finale davor, Argentinien auf Lionel Messi zu reduzieren. "Für mich ist er der beste Spieler aller Zeiten. Er hat seine Nationalmannschaft angeführt, aber Argentinien ist viel mehr als nur Messi", sagte der Mittelfeldspieler von Manchester City. Seiner Meinung nach treffen am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) die beiden Mannschaften aufeinander, "die als Team am besten zusammenspielen". Von den argentinischen Spielern wollen er und seine Mannschaftskollegen sich "nicht provozieren lassen".
Das Selbstvertrauen der Spanier ist riesig. Vor allem der imponierende Auftritt im Halbfinale gegen Frankreich (2:0) gibt Rückenwind. "Unser Ziel war es, genau da zu stehen, wo wir jetzt sind", sagte Rodri am Freitagabend bei einer Pressekonferenz in Manhattan vor Hunderten Journalisten: "Wir wollten die Weltmeisterschaft gewinnen, und wir wissen, dass wir es können. Wir haben gezeigt, dass wir große Rivalen schlagen können, und jetzt stehen wir vor dem bisher härtesten Gegner. Es wird der perfekte Test sein, um zu sehen, ob wir den WM-Pokal wirklich holen können. Wir müssen mehr Siegeswillen als Angst vor einer Niederlage haben."
17.07.2026 • 22:38 Uhr
Deschamps: Nationalmannschaft "das Schönste, was mir passiert ist"
Didier Deschamps hat sich angesichts seines Abschieds als Nationaltrainer Frankreichs emotional bewegt gezeigt. "Es ist das Schönste, was mir passiert ist. Es hat 25 Jahre meines Lebens eingenommen, und das prägt einen. Es bleiben unvergessliche Erinnerungen", sagte der 57-Jährige rückblickend auf seine Verbandskarriere als Spieler und Coach vor dem Spiel um Platz drei gegen England. Das Duell mit den Three Lions am Samstag (21.00 Uhr MESZ) in Miami wird Deschamps' letzter Auftritt als Trainer für die Équipe Tricolore. "Ich weiß, dass morgen der Vorhang fällt. Hier wird niemand weinen, aber die französische Nationalmannschaft wird mir fehlen", sagte Deschamps: "Ich hatte das Privileg, 14 Jahre lang magische, aber auch schwierige Momente zu erleben."
Nun möchte der 57-Jährige seine Ägide mit einem Sieg beenden - auch wenn seine Mannschaft nach dem bitteren 0:2 im WM-Halbfinale gegen Spanien nach eigenen Worten nicht mehr Lust auf dieses Spiel habe als die Engländer. "Wenn man für Frankreich spielt, hat man Pflichten. Wir werden alles tun, damit dieses Spiel gut verläuft", erklärte Deschamps. Als Spieler und Trainer war Deschamps mit Frankreich Weltmeister geworden. Zeit seiner aktiven Karriere stemmte er bei der Heim-WM 1998 die Trophäe als Kapitän in den Nachthimmel von Paris. Zwanzig Jahre später führte er Les Bleus bei der WM in Russland zum Titel. Sein Nachfolger soll dem Vernehmen nach mit Zinedine Zidane so gut wie feststehen.
17.07.2026 • 22:38 Uhr
Bericht: Mehr als 200 Unterstützerschreiben - Infantino vor Wiederwahl?
Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der "Guardian". Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur.
17.07.2026 • 19:45 Uhr
Manzambi wechselt aus Freiburg zu Aston Villa
Der Wechsel des Schweizer WM-Teilnehmers Johan Manzambi vom SC Freiburg zu Europa-League-Sieger Aston Villa ist perfekt. Beide Klubs bestätigten am Freitag den Transfer. Laut englischen Medien erhalten die Breisgauer inklusive möglicher Boni knapp 70 Millionen Euro, dies bedeutet eine Rekordablöse für den Bundesligisten.
Manzambi brachte es bei der WM-Endrunde auf drei Tore und zwei Vorlagen. Im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:3 im Elfmeterschießen) und beim Aus im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Argentinien (1:3 nach Verlängerung) fehlte der 20-Jährige den Eidgenossen wegen einer Knieprellung.
17.07.2026 • 18:11 Uhr
"Super-Bowl-Kopie": Blatter schießt gegen die FIFA
Der langjährige FIFA-Präsident Joseph "Sepp" Blatter hat erneut Kritik am Fußball-Weltverband geübt. Diesmal missfällt dem 90-Jährigen, der schon mehrfach gegen den aktuellen Amtsinhaber Gianni Infantino ausgeteilt hatte, die Halbzeitshow am Sonntag im Finale zwischen Argentinien und Spanien. "Die Trinkpausen waren erst der Anfang. Am Sonntag erwartet uns im WM-Finale der Höhepunkt des Turniers - die längste Halbzeitpause der Fußballgeschichte. Das WM-Finale als Kopie des Super Bowls. Quo vadis, FIFA?", schrieb Blatter in Englisch auf X.
Erstmals in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft wird es am Sonntag vor Beginn des zweiten Abschnitts eine Halbzeitshow geben, in der Madonna, Shakira und die K-Pop-Band BTS die Zuschauer musikalisch unterhalten werden. Die Gesangseinlagen sollen elf Minuten dauern. Hinzu kommen jeweils sechs Minuten für den Auf- und Abbau sowie die Zeit für die Bewässerung des Rasens. Die Pause dürfte daher rund 25 statt der üblichen 15 Minuten dauern.
17.07.2026 • 13:18 Uhr
Spanische Königsfamilie reist zum WM-Finale an
Spaniens König Felipe VI., Königin Letizia, Kronprinzessin Leonor und auch Infantin Sofía werden am Sonntag (21 Uhr MESZ, im Audiostream bei sportschau.de) beim WM-Finale in East Rutherford vor Ort mitfiebern. Die Reise wurde vom Königshaus in Madrid bestätigt. Damit löst der König ein Versprechen ein, das er den spanischen Nationalspielern nach der Vorrundenpartie gegen Uruguay gegeben hatte: Er werde zurückkehren, falls "La Roja" das Endspiel erreiche, sagte er damals.
Auch Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Endspiel zwischen dem Europameister und Titelverteidiger Argentinien im Stadion verfolgen, wie die Regierung in Madrid mitteilte. Für Spaniens Männer-Nationalteam ist es die zweite Finalteilnahme nach 2010, als die Auswahl des damaligen Trainers Vicente del Bosque auch den WM-Titel gewann.
17.07.2026 • 11:13 Uhr
Final-Rasen soll bei "95 Prozent" sein
Der viel kritisierte Rasen im Stadion von East Rutherford ist nach Angaben der FIFA bereit für das Finale. "Wir sind nicht perfekt; das will ich nicht behaupten, aber ich denke, wir sind zu 95 Prozent da, wo wir sein wollten", sagte Alan Ferguson, Rasenchef des Weltverbandes, laut "The Athletic" vor der Partie. Im Spielplan war mit Blick auf das Endspiel eine zweiwöchige Pause für den Rasen vorgesehen, zuletzt spielten dort am 5. Juli im Achtelfinale Brasilien und Norwegen.
Die Pause habe "meinen Jungs ermöglicht, etwas Arbeit am Platz zu leisten, und das ist nun erledigt", sagte Ferguson. Während der Gruppenphase hatten mehrere WM-Stars den Zustand des Untergrunds kritisiert. "Der Platz – ich weiß gar nicht, ob man ihn so nennen kann", sagte etwa Frankreichs Adrien Rabiot. "Er fühlte sich eher wie Kunstrasen an. Ziemlich hart und ziemlich uneben."
17.07.2026 • 10:59 Uhr
WM-Final-Triple für Atletico Madrid
Eine ziemlich beeindruckende Bilanz: Zum dritten Mal in Folge stellt Atletico Madrid bei einem WM-Finale die meisten Spieler der Final-Mannschaften. In diesem Jahr sind das Marcos Llorente, Álex Baena, Marc Pubill, Alejandro Grimaldo (alle Spanien), Juan Musso, Nahuel Molina, Julián Alvarez, Giuliano Simeone, Thiago Almada und Nico Gonzalez (alle Argentinien).
Kleine Einschränkung dabei: Grimaldo ist erst seit dem 1. Juli Atletico-Spieler, Gonzalez seit dem 1. Juli eigentlich nicht mehr (Wechsel zu Juventus). Beachtlich ist die Anzahl des Teams von Trainer Diego Simeono dennoch. Der Coach des spanischen Hauptstadt-Clubs war während des Turniers bei vielen Spielen der argentinischen Mannschaft vor Ort, jubelte dabei im Trikot der "Albiceleste" mit. Egal, welche Mannschaft am Sonntag (21 Uhr) den WM-Pokal erhält: Es werden einige Atletico-Spieler unter ihnen sein.
17.07.2026 • 08:59 Uhr
Vincic pfeift Finale, Dankert als VAR dabei
Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Die FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21 Uhr, live im Audiostream bei sportschau.de). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vincic unterstützen, der mit der Partie zwischen Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.
Die FIFA veröffentlichte in ihren Sozialen Medien, das die Verkündung der Schiedsrichter-Ansetzung zeigt. Vincic überkommen dabei die Tränen, als er von der Entscheidung erfährt.
17.07.2026 • 08:55 Uhr
FIFA vergibt erstmals Ringe an Weltmeister
Die neuen Weltmeister erhalten neben der WM-Trophäe und den Goldmedaillen einen weiteren Preis für ihren Titelgewinn. Die FIFA vergibt – ähnlich wie im US-Sport - erstmals Ringe an den Sieger des Finals zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in East Rutherford (21 Uhr), wie der Weltverband mitteilte.
Eine Seite des Rings solle die WM-Trophäe zeigen, die andere die Identität des Teams widerspiegeln, hieß es weiter. Direkt nach dem Finale sollen der Kapitän und der Trainer der Siegermannschaft eine vorläufige Version erhalten. Insgesamt gibt es 30 Ringe für das Gewinnerteam, diese werden zu einem späteren Zeitpunkt angefertigt. Dazu sollen 1.996 Ringe an Fans verkauft werden.
17.07.2026 • 08:46 Uhr
Rauchwarnung und Hitzewelle in New York
Aufgrund der Waldbrände in Kanada und im US-Bundesstaat Minnesota gibt es für den Großraum New York City eine Rauchwarnung. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen worden, Masken zu tragen. Die Bewohner sollen zudem nach Möglichkeit ihr Haus nicht verlassen und Luftfilter nutzen. So lauten die Empfehlungen von New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul. Die Luftqualität wird aktuell als ungesund eingestuft.
Im benachbarten East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey findet das Finale statt. Die Endspielteilnehmer Spanien und Argentinien sind in der Region untergebracht und bereits angereist. Inwiefern die aktuelle Lage Auswirkungen auf den Trainingsbetreib und das Spiel haben wird, ist noch unklar. Prognosen gehen davon aus, dass sich die Luftqualität von Samstag an bessert.
Auch die jüngste Hitzewelle in New York soll abebben, Gewitter und Regen sollen am Samstag für kühlere Temperaturen sorgen.
16.07.2026 • 23:05 Uhr
Yamal und Porro verpassen Mannschaftstraining vor WM-Finale
Spaniens Superstar Lamine Yamal und Pedro Porro, Torschütze beim 2:0 gegen Frankreich, haben das Mannschaftstraining am Donnerstag verpasst. Drei Tage vor dem WM-Finale gegen Argentinien plagen das Duo körperliche Beschwerden. Grund zur Sorge, dass die beiden das Endspiel verpassen könnten, gibt es laut dem spanischen Fußballverband (RFEF) aber derzeit nicht. Porro wurde beim Spiel gegen Frankreich nach 83 Minuten ausgewechselt und laboriert an einer Zerrung im Oberschenkel. Yamal erlitt gegen Frankreich eine Prellung. Zudem trug er bei einer leichten Reha-Einheit einen Verband am Oberschenkel - an der Stelle, an der er sich bereits vor der WM verletzt hatte.
16.07.2026 • 22:03 Uhr
Trump kommt zum WM-Finale - und trifft auf Kritiker Sánchez
US-Präsident Donald Trump wird beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag im Stadion sein. Das bestätigte Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, mit den Worten: "Seine Anwesenheit wird die meist gesehene, sicherste und erfolgreichste Weltmeisterschaft in der amerikanischen Geschichte krönen."
Ein lautstarker Kritiker Trumps wird ebenfalls kommen: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez. Die Beziehung zwischen Sánchez und Trump ist seit längerer Zeit angespannt. Zuletzt hatte Trump gedroht, wegen des aus seiner Sicht mangelnden Engagements Madrids in der Nato den Handel mit dem "schrecklichen" Bündnispartner Spanien einzustellen. Unter anderem mit Kritik am US-Krieg gegen den Iran hatte sich Spanien bei Trump unbeliebt gemacht.
Argentiniens Präsident Javier Milei wird nicht kommen. Milei begründete das mit seinem Aberglauben: Er werde "unter keinen Umständen" sein Glücksritual brechen, die WM-Spiele vom Präsidentensitz aus zu verfolgen, so der der 55-Jährige am Donnerstag gegenüber dem Radiosender "El Observador".
16.07.2026 • 19:27 Uhr
Pause beim WM-Finale wegen Halbzeitshow länger
Beim WM-Endspiel am Sonntag (21 Uhr MESZ, im Audiostream bei sportschau.de) in New York zwischen Argentinien und Spanien wird es erstmals in der Weltmeisterschaftshistorie eine Halbzeitshow geben. Nun steht auch fest, wie lange sie zirka dauert. Wie der Weltverband FIFA am Donnerstag auf Nachfrage mitteilte, wird der Aufbau für die Show unmittelbar nach dem Pausenpfiff beginnen. Dafür sind sechs Minuten veranschlagt. Anschließend werden die Zuschauer elf Minuten lang musikalisch unterhalten. Als Stars sind Madonna, Shakira und die K-Pop-Band BTS angekündigt.
Zudem soll auch der nigerianische Musiker Burna Boy gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor auftreten, wie die Hilfsbewegung Global Citizen mitteilte. Global Citizen produziert die Show gemeinsam mit der FIFA und will damit auch Geld für die Unterstützung der Bildung von Kindern weltweit sammeln. Nach den Acts soll sofort mit dem Abbau und der Bewässerung des Rasens begonnen werden. Das dürfte in der Summe eine Pause von zirka 25 Minuten für die Teams ergeben.
16.07.2026 • 17:51 Uhr
Erstmals Endspiel zwischen Welt- und Europameister
Wenn Argentinien am Sonntag (21 Uhr MESZ, im Audiostream bei sportschau.de) im Endspiel auf Spanien trifft, kommt es zu einer WM-Premiere. Erstmals kommt es in einem Weltmeisterschafts-Finale zum Duell eines Titelverteidigers mit dem aktuellen Europameister. Dabei hat Argentinien die Chance, als dritte Nation der Turniergeschichte den Titel zweimal in Serie zu gewinnen.
Das bis dato letzte Mal, dass das gelungen ist, war 1962 in Chile. Damals sicherten sich die Brasilianer um Pelé, die schon vier Jahre zuvor in Schweden gewonnen hatten, ihren zweiten WM-Titel. Italien war 1934 und 1938 Weltmeister geworden.
16.07.2026 • 13:27 Uhr
Saliba droht monatelange Pause
Frankreichs Verteidiger William Saliba, der im Halbfinale gegen Frankreich aufgrund von Rückenproblemen bereits in der 30. Minute ausgewechselt werden musste, droht eine monatelange Pause. Wie die "L’Équipe" berichtet, geht der FC Arsenal, Salibas Verein, von einem vier- bis fünfmonatigen Ausfall aus, da eine Operation die wahrscheinlichste Option sei - auch wenn dies noch nicht final entschieden sei. Saliba leide demnach schon länger an chronischen Rückenproblemen. Für Saliba und den englischen Meister wäre ein solch langer Ausfall ein herber Rückschlag.
16.07.2026 • 12:12 Uhr
Falkland-Plakat - Britische Regierung verlangt FIFA-Untersuchung
Die britische Regierung hat auf das Falkland-Plakat der argentinischen Mannschaft reagiert. "Wir erwarten von der FIFA, dass sie das untersuchen", sagte der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle im BBC-Fernsehen. Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden, so der Minister weiter. Der Sprecher des britischen Premiers Keir Starmer sagte zu der Provokation: "Die WM-Trophäe mag uns nicht gehören, die Falkland-Inseln aber definitiv." Die FIFA verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Bislang äußerte sich die FIFA nicht zu dem Vorfall.
16.07.2026 • 11:53 Uhr
"Ein deutscher Spion?" - Lineker scherzt über Tuchel
England diskutiert nach dem WM-Aus über Thomas Tuchel - und Gary Lineker hatte da einen Verdacht. "Ich frage mich nur, ob Thomas Tuchel so etwas wie ein deutscher Spion ist - ob wir von Deutschland unterwandert wurden. Ich denke das, weil die Deutschen im Moment selbst nicht besonders gut sind, sie kommen nicht einmal über die Gruppenphase hinaus. Also haben sie vielleicht jemanden eingeschleust", witzelte der frühere Weltklasse-Stürmer in seiner Netflix-Show "The Rest is Football".
Lineker räumte ein, der Spion-Spruch sei "natürlich nur Spaß", erinnerte jedoch an Aussagen von Tuchel nach dem WM-Auftakt in der Vorrunde gegen Kroatien (4:2). "Nach dem Kroatien-Spiel hat er doch gesagt: 'Wenn wir verlieren, dann verlieren wir, weil wir aggressiven, offensiven Fußball spielen.' Und dann hat er genau das Gegenteil gemacht, oder nicht?"
16.07.2026 • 11:29 Uhr
WM-Final-Serie des FC Bayern reißt
Michael Olise und Dayot Upamecano haben mit Frankreich das Finale verpasst, auch Harry Kane mit England konnte nicht nachziehen. Damit endet eine mehr als 40 Jahre andauernde Serie von FC-Bayern-Profis in einem WM-Endspiel, wie Sie hier nachlesen können.
16.07.2026 • 11:09 Uhr
England-Legenden attackieren Tuchel
Nach Englands WM-Aus gegen Argentinien prasseln neben der heftigen Medien-Kritik auch deutliche Worte ehemaliger "Three Lions"-Stars auf Thomas Tuchel ein. "Wenn man Messi und Argentinien erlaubt, dass sie auf einen zustürmen, dann sucht man förmlich nach Ärger. Die Wechsel, die wir vorgenommen haben, haben uns nicht geholfen. Ich bin am Boden zerstört", betonte beispielsweise Wayne Rooney.
Für den 80-maligen Nationalspieler Gary Lineker ist es "absolut unbegreiflich, dass man ausgerechnet gegen den besten Fußballspieler aller Zeiten die Taktik verfolgt, seine Spieler tief stehenzulassen". Und Michael Owen betonte: "Schaut euch an, wie Spanien gestern beim Stand von 1:0 gespielt hat. Das ist Courage. Das ist Mut. Und dann schaut euch England beim Stand von 1:0 an."
16.07.2026 • 10:37 Uhr
Argentinien lacht über Pickfords Spickzettel
Jordan Pickford war auf alles vorbereitet - nur nicht darauf, dass sein Elfmeter-Spickzettel nach dem WM-Aus ausgerechnet die Argentinier zum Lachen bringen würde. Statt im Elfmeterschießen zum Einsatz zu kommen, landete der geheime Matchplan des englischen Nationaltorhüters in den Händen des Finalisten - und wurde zum Hit in den Sozialen Medien. Auf seiner Trinkflasche klebte ein Zettel mit Notizen, in welche Ecke die einzelnen argentinischen Schützen bevorzugt schießen.
Lionel Messi und mehrere Mitspieler studierten neugierig den umsonst geschriebenen Spickzettel, lachten und reichten die Flasche untereinander weiter. Der Fitnesstrainer der Argentinier, Luis Martin, teilte ein entsprechendes Bild auf Instagram und schrieb spöttisch: "Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten." Später löschte er den Beitrag.
16.07.2026 • 09:59 Uhr
Bellingham verpasst Gegenspieler Schlag auf den Hinterkopf
Jude Bellingham hat dem WM-Aus im Halbfinale kurzzeitig die Nerven verloren und seinem Frust freien Lauf gelassen. Der Offensivspieler der "Three Lions" verpasste dem argentinischen Ersatzspieler Valentín Barco nach Schlusspfiff einen Schlag auf den Hinterkopf. In diesem Moment feierte der Argentinier gerade mit seinen Teamkollegen den Finaleinzug.
Barco drehte sich um und revanchierte sich mit einem Schubser. Mitspieler mussten die Situation schließlich beruhigen und die aufgebrachten Spieler voneinander trennen. Möglicherweise fühlte sich Bellingham provoziert, weil Barco den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Enzo Fernández demonstrativ vor der englischen Ersatzbank gefeiert hatte.
16.07.2026 • 09:24 Uhr
Nach WM-Aus - Kane hält "Three Lions"-Zukunft offen
Ein neuer Titelangriff mit 36? Englands Stürmerstar Harry Kane hat offen gelassen, ob er 2030 mit den "Three Lions" noch einmal nach dem WM-Triumph jagt. "Vier Jahre sind natürlich eine lange Zeit, ich werde 33 im Sommer. Aber man sieht es bei Lionel Messi, er performt immer noch auf dem höchsten Level. Ich möchte solchen Dingen daher niemals Grenzen setzen", sagte Kane nach dem bitteren Halbfinal-Aus. Messi ist bereits 39.
Kurz nach der schmerzhaften Niederlage sei es aber zu früh, um über die Zukunft zu sprechen, führte der Angreifer von Bayern München aus. "Ich schaue von Jahr zu Jahr, wie ich mich fühle", betonte Kane. Er spiele stets mit Stolz und Freude für das Nationalteam. Der englische Kapitän, der bei seiner dritten WM-Teilnahme schon sechs Treffer erzielt hat, wolle sich "um die Situation kümmern, sobald sie auftritt. Aber im Moment geht es erst einmal darum, diese schwere Niederlage zu verarbeiten."