A661-Baustelle dauert bis 2027: Brücken stärker beschädigt als gedacht
Die Sanierung der A661 zwischen Bad Homburger Kreuz und Preungesheimer Dreieck zieht sich bis September 2027. Sechs Brücken weisen höhere Betonschäden auf als erwartet – das hat Folgen für den Zeitplan.
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Stand: 17.10.2026, 08:00 Uhr
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Die Sanierung der A661 zwischen Bad Homburger Kreuz und Preungesheimer Dreieck zieht sich noch ein weiteres Jahr lang. Die Verengungen sollen bis Oktober 2027 dauern. Grund sind marode Brücken.
Hochtaunus – Seit März muss man auf der A661 zwischen dem Bad Homburger Kreuz und dem Preungesheimer Dreieck Slalom fahren. Dort werden die Fahrbahn, Entwässerungskanäle und Schutzeinrichtungen erneuert. In Richtung Taunus sind die Fahrspuren verengt, und man muss den Standstreifen mitnutzen.
In Richtung Frankfurt wird der linke Fahrstreifen über die Mittelleitplanke geführt – dort geht es schneller voran. Wer allerdings nach Eckenheim, Preungesheim oder Berkersheim abfahren will, muss die rechte Spur nehmen. Dort staut es sich regelmäßig, auch wegen auffahrender Autos.
Wie die Autobahn GmbH des Bundes erklärt, wird die Baustelle noch bis September kommenden Jahres andauern. Auf dem 5,4 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen den Abfahrten Nieder-Eschbach und Eckenheim gibt es sechs Brücken, die neu abgedichtet und deren Innen- und Außenkappen – also Randbereiche auf dem tragenden Betonüberbau – saniert werden sollen.
„Mit Beginn der Sanierungsarbeiten auf den Brücken ergaben sich bei einem Bauwerk unvorhergesehene Arbeiten“, erläutert ein Sprecher der Autobahn GmbH jetzt auf Nachfrage. Eine aufwendige Instandsetzung sei erforderlich. Auch die anderen Brücken hätten „höhere Betonschädigungen als vorgesehen, so dass auch hier zusätzliche Instandsetzungsarbeiten nötig sind“.
Wer vom Taunus aus über die Friedberger Landstraße (B3) nach Frankfurt reinfahren will, muss noch bis Ende des Monats zudem Umwege in Kauf nehmen. Diese Ausfahrt in Fahrtrichtung Offenbach ist noch bis 27. Oktober gesperrt, weil auch dort die Fahrbahn erneuert wird. Die Umleitung verläuft über die Abfahrt Eckenheim, die man aber nur über die „langsamere“ rechte Spur der A661 erreicht. Die Anschlussstelle Preungesheim/Berkersheim ist unterdessen seit Montag wieder offen.
11 Millionen Euro investiert der Bund in die Baumaßnahme auf der A661. Rund 83.000 Fahrzeuge fahren hier jeden Tag durchschnittlich drüber.